Konzept & Leitbild

Wir arbeiten in der Kita nach dem offenen Konzept.

Offene Arbeit ist ein umfassender Begriff der in der pädagogischen Arbeit für viele Bereiche steht.

Wir verwirklichen offene Arbeit in allen Funktionsbereichen.

Offene Türen stehen für die Freiräume unserer Kinder, da die Räume als Funktionsräume gestaltet sind, die für alle Kinder offen sind. Für uns bedeutet diese Offenheit, für die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder offen zu sein und ihre Entwicklungsphasen und ihre Lebenssituationen im Ganzen zu begleiten. Wir geben ihnen vor allen Dingen Zeit, Raum und Gemeinschaft, um sich ganzheitlich zu entwickeln. Dadurch wird den Kindern die Möglichkeit zum Entdecken und Experimentieren, Bewegen und Entspannen und vor allem dem freien Spielen gegeben. Selbstverständlich gehören ein offener Umgang mit den Eltern, anderen Institutionen, Vereinen, der Pfarrgemeinde St. Markus sowie der Umgang der Erzieher untereinander dazu.

Wie setzen wir diesen pädagogischen Ansatz in unserer täglichen Arbeit um?

Die Kinder melden sich zunächst einmal mit ihren Eltern in der jeweiligen Stammgruppe an. Nach der Verabschiedung von ihren Eltern können die Kinder einen Funktionsbereich in der Kindertageseinrichtung frei wählen.

Wir arbeiten in fünf Stammgruppen, die zugleich einen Funktionsbereich darstellen.

(Pinguin: Rollenspiele und Gesellschaftsspiele, Bären: Konstruktion und Bauen, Maulwurfgruppe: Kreativität; Delphingruppe und Mäusegruppe decken alle Spielbereiche aufgrund der Aufnahme von U 3 Kindern ab).

Hier werden sie durch verschiedene Aktivitäten, Materialien und Raumgestaltung zum längeren Verweilen in diesen Bereichen angeregt.

Wir geben den Kindern durch unsere vielfältigen Anregungen die Möglichkeit, sowohl im freien Spiel, als auch an gezielten Angeboten teilzunehmen und sich weiter zu bilden.

Dies können sie gemeinsam mit ihren frei gewählten Spielpartnern und Freunden erleben. Dadurch, dass sich die Kinder sowohl den Spielraum, den Spielpartner, Spielmaterial, Spielzeit sowie den Erzieher frei wählen, besteht nicht nur eine größere Bewegungsfreiheit, sondern es werden gruppenübergreifend neue Kontakte geschlossen.

Das Treffen von eigenen Entscheidungen hilft den Kindern beim Sammeln neuer Erfahrungen.

Wir erreichen dadurch, dass die Kinder:

  • alle Erzieher kennen lernen
  • Zugang zu allen Räumlichkeiten haben
  • sich ihre Bezugsperson selbst wählen können
  • selbständig und selbstbewusst werden
  • mitgestalten und mitbestimmen können
  • in allen Kompetenzbereichen ganzheitlich gefördert werden

Unser Anliegen ist es:

  • jedes Kind mit sein Stärken und Schwächen, seinen besonderen Fähigkeiten und Bedürfnissen individuell zu fördern
  • durch die gemeinsamen Beobachtungen der Fachkräfte, einen objektiven Blick auf ihr Kind zu haben, ggf. den Förderbedarf zu erkennen und somit das Elterngespräch fachlich fundiert zu gestalten
  • altersheterogen wie altershomogene Angebote anzubieten
  • dass sie als Eltern die Möglichkeit haben, mit allen Fachkräften  der Kindertageseinrichtung in Kontakt und ins Gespräch zu kommen

Auch für uns Erzieher heißt dies offen zu sein, und alle vier Monate  die Funktionsbereiche zu wechseln und nach unseren Begabungen und Fähigkeiten die Funktionsräume immer wieder aufs Neue zu beleben.