Integrative Gruppe

Gedanken zur Integration

Als Erzieherinnen in einer christlichen Kindertagesstätte leben wir in der Überzeugung, dass Gott „Ja“ zu jedem einzelnen Menschen sagt. Dieses „Ja“ wollen wir in unserer täglichen Arbeit weitergeben. Für uns bedeutet dies, dass wir jede Familie, die zu uns kommt, so annehmen und wertschätzen, wie sie ist. 

„Es ist normal, verschieden zu sein“ (Richard von Weizsäcker).

Integration

Das Anderssein der anderen

als Bereicherung des

eigenen Seins begreifen;

sich verstehen, sich verständigen;

miteinander vertraut werden,

darin liegt die Zukunft der Menschheit.

 (Rolf Niemann)

Die Grundvoraussetzung für unsere Arbeit und ganz besonders für die Integrationsarbeit ist die vorurteilsfreie Wahrnehmung des einzelnen Kindes mit seinen individuellen Entwicklungsanliegen entsprechend seiner ganz persönlichen Lebenssituation.

Für uns bedeutet Integration:

 

  •  das Zusammenleben behinderter und nicht behinderter Kinder
  •  das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen
  •  das Zusammenleben mit Kindern in besonderen Lebenssituationen.

Wir verstehen

 

  •  die Kindertagesstätte als einen Ort, an dem das Anderssein normal ist und das Zusammenleben für alle zu einer Bereicherung wird.
  •   die Kindertagesstätte als einen Ort, in dem die jeweiligen Kulturen und Religionen der Kinder Wertschätzung und Raum finden.
  •  die Kindertagesstätte als einen Ort, an dem sensibel Unterschiede wahrgenommen und insbesondere Familien in schwierigen Situationen unterstützt werden und somit allen Kindern unserer Einrichtung Chancengleichheit  geboten wird.