Datum: Donnerstag, 14. Dezember 2017

Pfarreiengemeinschaft Druckversion / Seite: Religiöse Bildung


 

Die religiöse Bildung

Implizite Ziele der religionspädagogischen Arbeit als Grundbedingung für eine gelingende religiöse Entwicklung eines Kindes

Damit Kinder sich vertrauensvoll dem Leben zuwenden und ein positives Gottesbild entwickeln können, brauchen sie unzählige und vielfältige lebensbejahende und – unterstützende Erfahrungen:

  • Wir schaffen eine Atmosphäre, in der die Kinder sich wohl fühlen und deshalb aus sich herauskommen können.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass sich jedes Kind bei uns angenommen und verstanden fühlt.
  • Wir geben den Kindern Raum, Zeit und Unterstützung für ihre Entwicklungsanliegen.
  • Wir unterstützen die Kinder in ihrer Lebenslust und Lebensbejahung.
  • Wir regen die Kinder an, sich aktiv an den Angelegenheiten des Kita-Alltages mit zu beteiligen und diesen mit zu gestalten.
  • Wir regen Erfahrungen der Kinder im Umgang mit den Mitmenschen, der Natur und der Umwelt an, sodass sich ihre Kenntnisse und Erfahrungen diesbezüglich weiterentwickeln und sensibilisieren.
  • Wir regen vielfältige Erfahrungen an, wo Kinder Gemeinschaft erleben.

 

Explizite Ziele unserer religionspädagogischen Arbeit

Beim expliziten Geschehen der religionspädagogischen Arbeit geht es um konkrete Anregungen und Impulse für die religiöse Bildung des Kindes:

  • Wir sprechen mit den Kindern über Gott.
  • Wir erzählen den Kindern biblische Geschichten und setzen sie in Bezug zu ihren eigenen Lebenssituationen.
  • Wir ermöglichen den Kindern christliche Traditionen und Feste im Rahmen des Kirchenjahres kennen zu lernen und laden sie ein, diese aktiv mitzugestalten.
  • Mit uns erleben die Kinder verschiedene christliche Formen, wie Gebete, Rituale Meditationen oder Gottesdienste.
  • Wir respektieren die religiöse Eigenwelt des Kindes und fühlen uns in seine Sicht ein.
  • Wir greifen die Freude der Kinder an der Schöpfung auf und regen sie an, dieser mit Achtung und Respekt zu begegnen.
  • Wir regen die Kinder an, ihre Fragen, Ideen oder Überlegungen zur Welt zu äußern und ermutigen sie weiterzudenken.
  • Wir lassen uns gemeinsam mit den Kindern auf einen Prozess ein, der für alle Beteiligte Entwicklungsmöglichkeiten des interkulturellen und interreligiösen Lernens beinhaltet. Die Kita wird so als Ort erlebbar, wo man anderen Religionen mit Wertschätzung und Toleranz begegnet.
  • Wir regen Erfahrungen an, die Kinder und ihre Familien erkennen lassen, dass die Kita mit ihren Menschen in der Kirchengemeinde einen festen Platz hat.  Mit dieser Verbindung ergeben sich wertvolle Erfahrungen für alle Beteiligten.